PROBLEMHUNDE/AGGRESSION

 

 

Gewohnheitstiere / Unerwünschtes Verhalten:

Die Intensität des Trainings und der Aufwand richten sich meist nach der "Lebensdauer" des unerwünschten Verhaltens. Aber es gibt Anlass zur Zuversicht, denn Ihr Hund lernt bis ins hohe Alter.

 

Kontrollverlust / Anbellen von Mensch und Hund:

Wenn Ihr Hund bei Besuch zu Hause, bei Begegnung mit Joggern und Radfahrern oder unbekannten Hunden lospöbelt und seine Bellattacken Mitbürger verschrecken, gibt es verschiedene Ansätze, um Ihnen und Ihrem Hund (und unseren Nachbarn) das Leben zu erleichtern. Das Ziel ist es, Ihren Hund souveräner zu machen,- durch die klare Führung seines Halters. Ihr Schatz soll lernen, dass für ihn ein alternatives Verhalten besser und viel entspannter ist als sein bisheriges Gerüpel. Das kann dauern, lohnt sich aber, wenn man die nächsten Jahre zusammen verbringen möchte.

 

Leine durchbeissen / Hohe Erregung / Angstbellen / Fiepen und Winseln...:

Die Ursachen dafür, dass Hunde sehr oft übererregt und sehr unsicher sind oder nur schwer abschalten, können einfacher Natur sein aber leider sind die Ursachen oft nur mühsam oder gar nicht herauszufinden. Eine Therapie ist dennoch möglich, sofern die nötige Geduld vorhanden ist und der Halter lernt, das Verhalten seines Hundes nicht persönlich zu nehmen. Ein Training macht hier nur Sinn, wenn der Halter bereit ist, dicke Bretter zu bohren. Manchmal bringen aber schon kleine Veränderungen grosse Wirkung hervor.

 

Aggressionen:

"Er knurrt manchmal und schnappt nach mir." / "Er hat schon mal zugebissen..."

Was viele Halter nur als Unart auslegen,  kann schon aggressives und gefährliches Verhalten sein. Wer hier rechtzeitig einschreitet, kann sich sehr großen Ärger und Kummer ersparen.  Ein Hund, dessen Aggression ein gefährliches und gefestigtes Niveau erreicht hat, egal ob gegen Artgenossen oder Menschen gerichtet, muss in fachkundige Hände!

 

Was sind die Auslöser für die Aggression?  Manchmal sind diese leicht auszumachen, mal ist es eine Kombination von Ursachen: Falsche Ernährung, Unsicherheit, Angst, Fehlkonditionierungen, organische oder hormonelle Fehlfunktionen... 

Ich werde den Hund eventuell zuerst zum Tierarzt begleiten, um eine Reihe von möglichen körperlichen Ursachen auszuschliessen.

Bitte zögern Sie nicht, sich zu melden, wenn der Liebling zum Angstfaktor wird, bevor Schlimmeres passiert. Ich arbeite mit fachkundigen Kollegen zusammen. Auch hier gilt: Ein langer Atem ist notwendig, meist auch ein starkes Umdenken ein oder über Bord schmeissen fataler Erziehungsmethoden, wie die "der harten Hand".